Innsbruck Aktion 2026
Die Innsbruck-Fahrt 2026
Wir (die Klasse 4b) fuhren mit unserer Lehrerin Astrid Lintner-Leutgeb und ihrem Vater Josef Lintner am 1. Juni in die Landeshauptstadt Innsbruck.
Nachdem wir in den letzten Wochen viel über die Geschichte Tirols gelernt hatten, wollten wir nun die Bauwerke aus den einzelnen Epochen und der verschiedenen Herrscher in der Wirklichkeit ansehen.
In Innsbruck angekommen, führte uns der Weg durch den Hofgarten. Wir hatten noch einige Minuten Zeit, um die „Ritterburg“ am Spielplatz einzunehmen. Anschließend nahmen wir an einer Führung durch die Hofkirche teil. Wir kamen in einen dunklen Raum voller Bilder und als sich eine geheime Tür öffnete, trieb uns die Neugier voran und wir erkundeten den nächsten Raum. Darin befand sich ein riesiger Globus mit den leuchtenden Buchstaben „a e i o u“.
Wir lernten, dass das „Alles Erdreich ist Österreich Untertan“ oder „Austria erit in orbe ultima“ (heißt: „Österreich wird ewig sein") bedeutet.
Dort hörten wir auch einiges, was wir aus dem Unterricht bereits wussten, z.B. über die Heiratspolitik der Habsburger („tu felix Austria nube“ – was so viel bedeutet wie – „du glückliches Österreich, heirate“ – anstatt Kriege zu führen).
Weiter ging es dann in die Hofkirche zu den Schwarzen Mandern. Dort durften wir Detektive sein und Details an den Gewändern der Bronzefiguren mit Hilfe von Bildern entdecken.
Im Anschluss an die Hofkirche spazierten wir durch die Altstadt – vorbei am „Flüsterbogen“ – hin zum Goldenen Dachl, weiter durch die Maria-Theresien-Straße bis zur Anna-Säule und zur Triumphpforte. Bei all diesen historischen Bauwerken gaben wir unser Wissen aus dem Unterricht preis und erfuhren von Josef Lintner und unserer Lehrerin noch einiges dazu.
Nun war es Zeit für eine Pause. Ab ging es zu McDonald‘s, wo wir uns alle in Ruhe stärken konnten. Danach standen noch der Dom zu St. Jakob und die Hofburg auf dem Plan. Vor allem die Hofburg war für uns sehr eindrucksvoll. Man konnte sehen, wie die adeligen Familien hier früher gelebt hatten – es waren sogar original erhaltene Einrichtungen zu sehen. Den krönenden Abschluss bildete der eindrucksvolle Riesensaal mit seinen überdimensional großen Gemälden der Familie von Kaiserin Maria Theresia.
Nach so vielen Eindrücken war Zeit für ein Eis in der „Eisgrotte“ und danach machten wir uns auf den Weg zum Bus, der uns zum Tirol-Panorama und Kaiserjägermuseum auf den Bergisel brachte.
Vor allem das Riesenrundgemälde vermittelte uns das Gefühl, als würden wir uns mitten in der Zeit um 1809 befinden.
Wir bemühten uns, einige Quiz-Fragen zu beantworten und durften später auch selbstständig die vielen kleinen Schauvitrinen besichtigen und eventuell noch ein Andenken aus dem Museumshop erwerben.
Schon war es Zeit. Unser Bus brachte uns wieder sicher nach Fügen und ein rundum gelungener Ausflug war zu Ende.